Die Medienlandschaft befindet sich in einer tiefgreifenden Übergangsphase. Lineare Medien – lange Zeit das dominante Organisationsprinzip öffentlicher Kommunikation – verlieren ihre zentrale Rolle und ziehen sich zunehmend in klar umrissene Nischen zurück. Das bedeutet jedoch nicht ihr Verschwinden, sondern eine funktionale Neuverortung in einem von Plattformen und Algorithmen dominierten System.

Linear wirkt nur noch in Ausnahmesituationen
Während der Corona-Pandemie zeigte sich kurzfristig eine Renaissance linearer Medien. In Phasen hoher Unsicherheit suchten Menschen nach gemeinsamen Referenzpunkten, nach Orientierung und Einordnung. Lineare Angebote konnten diese Funktion temporär erfüllen. Entscheidend ist jedoch: Dieser Effekt war situativ – kein nachhaltiger Gegentrend. Mit dem Abklingen der akuten Krise zerfiel auch diese kollektive Aufmerksamkeit wieder.

Vom Sender-zu-Sender-Modell zur Plattform-Vermittlung
Soziale Medien begannen einst als direkte Sender-zu-Sender-Systeme. Heute entscheiden Algorithmen und große Technologieunternehmen darüber, welche Inhalte sichtbar werden und welche nicht. Kommunikation ist damit nicht mehr Ergebnis eines offenen Austauschs, sondern eines vermittelten Auswahlprozesses. Der öffentliche Diskurs wird gefiltert, priorisiert und ökonomisch optimiert.

Der freie Meinungswettbewerb gerät unter Druck
Wo Algorithmen Aufmerksamkeit steuern, findet kein neutraler Ideenwettbewerb mehr statt. Polarisierende Inhalte, Zuspitzung und Eskalation werden systematisch belohnt. Das führt paradoxerweise zu einer neuen Form von Linearität: stark vereinfachte, emotionalisierte Erzählungen mit hoher Reichweite – jedoch ohne redaktionelle Verantwortung oder gesellschaftliche Einbettung.

Das Ende klassischer Change-Narrative
Auch bewährte Erzählmuster verlieren an Wirkung. Die klassische Heldenreise – mit Aufbau, Antizipation und Auflösung – setzt eine lineare Aufmerksamkeit voraus, die es kaum noch gibt. Gleichzeitig werden positive Zukunftsbilder algorithmisch benachteiligt. Hoffnung, Fortschritt und konstruktive Visionen erzeugen weniger Interaktion als Angst und Empörung.

Protest verliert seine alte Wirksamkeit
Historisch war kollektive Mobilisierung – bis hin zum Gang auf die Straße – ein zentrales Instrument gesellschaftlichen Wandels. Doch autoritäre Akteure haben diese Mechanismen adaptiert und neutralisiert. Change braucht heute andere Resonanzräume als jene der klassischen Massenmobilisierung.

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Das PR- und Marketingunternehmen: Veränderung durch Kommunikation erzielen

Durch Public Relations Wirkung erzielen. Mein Name ist Martin Aschauer. Ich bin erfahrener PR- und Marketingberater und habe im Oktober 2022 Mediacampaigning Austria gegründet. Ich bringe mittels Öffentlichkeitsarbeit Veränderung auf den Weg. Seit über 20 Jahren gibt es für mich nichts Spannenderes als mittels Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit Einstellungs- und Verhaltensveränderungen in bestimmten Dialoggruppen zu erreichen.

Wissenswertes – FAQ – Campaigning

Es gibt kein Wort das so gerne verwendet wird wie das Wort „Kampagne“. Doch was ist eigentlich überhaupt eine Kampagne? Eine Media-Kampagne ist eine dramaturgisch angelegte, thematisch begrenzte, zeitlich befristete kommunikative Maßnahme zur Erzeugung öffentlicher Aufmerksamkeit unter Einbeziehung unterschiedlicher kommunikativer Instrumente und Techniken. In diesem Sinne ist über Medien vermittelte Kampagnen-Kommunikation die effizienteste, zielgerichtetste und letztendlich billigste

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