Erich Fenninger im Interview: Wie soziale Gerechtigkeit die Welt verändert
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Soziale Arbeit als gesellschaftlicher Wandel
Erich Fenninger gehört zu den bekanntesten Vertretern der österreichischen NGO-Szene. Als leidenschaftlicher Sozialarbeiter und Geschäftsführer der Volkshilfe setzt er sich für benachteiligte Menschen ein. Im Interview spricht er über seinen Weg, Herausforderungen im sozialen Bereich und die Vision einer gerechteren Gesellschaft.
Vom Aktivisten zum NGO-Spitzenvertreter
Bereits mit 15 Jahren engagierte sich Fenninger bei Amnesty International. Über den Zivildienst kam er zur Sozialarbeit und übernahm mit 27 Jahren seine erste Leitungsposition. Heute führt er eine der größten Sozialorganisationen des Landes. „Ich wollte nie zusehen, wenn ich Ungerechtigkeit erkannt habe“, sagt er.
Hilfe als Chance, nicht als Abhängigkeit
Soziale Arbeit bedeutet für ihn nicht nur Hilfe, sondern Ermächtigung. „Es reicht nicht, Symptome zu lindern. Wir müssen die strukturellen Probleme anpacken“, betont er. Armut werde oft als individuelles Versagen dargestellt, obwohl sie gesellschaftlich bedingt ist. Sein Ziel: Ein System, das Benachteiligten hilft, sich selbst zu helfen.
Kinderarmut als größte Ungerechtigkeit
Eines seiner Kernthemen ist die Kinderarmut. In Österreich leben 368.000 Kinder in finanzieller Not. „Wenn wir Kinder aus der Armut holen, durchbrechen wir den Kreislauf der Ungerechtigkeit“, erklärt Fenninger. Seine Lösung: Eine Kindergrundsicherung, die allen Kindern ein Existenzminimum sichert.
Media-Campaigning als Werkzeug für soziale Veränderung
Fenninger nutzt moderne Kampagnenmethoden, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Mit Protestaktionen wie öffentlichen Schlafaktionen oder Fahrradtouren quer durch Österreich bringt er soziale Missstände ins Bewusstsein der Menschen. „Bilder und Geschichten erreichen die Menschen emotional. Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie stehen“, so Fenninger.
Gesellschaftliche Transformation statt Stillstand
Laut Fenninger braucht es einen neuen Gesellschaftsvertrag: „Wenn wir an der sozialen Ungerechtigkeit nichts ändern, bleibt die Welt, wie sie ist.“ Er fordert eine Politik, die den sozialen Wandel aktiv gestaltet, statt sich vom Kapital steuern zu lassen. „Die Macht muss wieder bei der Gesellschaft liegen, nicht bei den Konzernen.“
Was treibt ihn an?
Fenninger betont, dass seine Energie aus der tiefen Überzeugung für soziale Gerechtigkeit kommt. „Ich arbeite oft 70 Stunden pro Woche, aber nicht aus Zwang, sondern aus Überzeugung.“ Seine Vision: Eine Welt ohne Kinderarmut, mit einem fairen Sozialsystem und globaler Klimagerechtigkeit.
„Wir sind viele und wir können etwas verändern“
Zum Abschluss seines Interviews richtet er einen Appell an alle: „Es ist Zeit, dass wir uns zusammenschließen und für eine gerechtere Welt kämpfen. Gemeinsam können wir die Zukunft gestalten.“
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