Foodwatch: Wie Heidi Poizner mit Storytelling die Lebensmittelindustrie verändert
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Lebensmittel, die gesünder wirken, als sie sind? Zucker in unerwarteten Produkten? Unternehmen, die Konsumenten bewusst täuschen? Genau hier setzt Foodwatch an. Heidi Porstner, ehemalige Gründerin und Geschäftsführerin von Foodwatch Österreich, kämpft für ehrliche Kennzeichnung, strengere Gesetze und gerechtere Lebensmittelpolitik.
Warum gutes Campaigning immer mit einer Geschichte beginnt
Jede erfolgreiche Kampagne beginnt mit einer starken Erzählung. Menschen engagieren sich nicht für abstrakte Zahlen, sondern für Geschichten, die sie emotional berühren.
Die Heldin: Eine Konsumentin, die im Supermarkt eine irreführende Werbung entdeckt.
Das Problem: Produkte für Kinder sind oft ungesünder als die für Erwachsene, ohne dass es klar erkennbar ist.
Die Herausforderung: Unternehmen tricksen mit versteckten Zuckerarten oder optischen Manipulationen, wie dunkler gefärbtem Brot, das gesünder wirken soll.
Die Lösung:Foodwatch deckt auf, informiert, mobilisiert Bürgerinnen und bringt Unternehmen sowie Politikerinnen in Zugzwang.
Ein Beispiel: Die Saatgut-Kampagne. Vor einigen Jahren drohten traditionelle Tomatensorten von den Märkten zu verschwinden – zugunsten industriell standardisierter Varianten. Durch massiven öffentlichen Druck und kluges Storytelling schaffte es Foodwatch, die Vielfalt zu retten.
Wie Unternehmen Konsumenten mit Zucker täuschen
Zucker ist nicht nur eine Zutat, sondern eine Strategie.
Kinderlebensmittel werden bewusst süßer gemacht, um Geschmacksvorlieben früh zu prägen.
Malzsirup im Vollkornbrot täuscht eine gesündere Rezeptur vor.
Zucker wird unter vielen Namen versteckt, damit er auf den ersten Blick nicht auffällt.
Foodwatch fordert klare Kennzeichnungspflichten und eine gesetzliche Begrenzung von Zucker in Produkten, die sich gezielt an Kinder richten.
Der politische Kampf um bessere Gesetze
Viele Probleme, die im Supermarkt sichtbar werden, haben ihren Ursprung in zu schwachen Gesetzen oder einer einflussreichen Industrie-Lobby.
Beispiel Mineralöl in Babynahrung: Erst nach Foodwatch-Enthüllungen wurden überhaupt Grenzwerte festgelegt.
Lobby-Einfluss: Hersteller argumentieren oft, dass „Konsumenten süße Produkte erwarten“ – dabei werden Vorlieben durch die Industrie gezielt geprägt.
Gesetzliche Lücken: Lebensmittelgesetze werden auf EU-Ebene verhandelt. Ohne massiven öffentlichen Druck passiert wenig.
Foodwatch setzt genau hier an: Politik muss handeln, wenn genug Bürger*innen ihre Stimme erheben.
Fazit: Warum Campaigning wirkt
Veränderung beginnt mit einem Problem, wird durch eine Geschichte greifbar und entfaltet durch politische Mobilisierung ihre volle Wirkung. Foodwatch zeigt, dass engagierte Bürger*innen einen echten Unterschied machen können – wenn sie gut informiert sind und sich gemeinsam einsetzen.
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