In dieser Folge spreche ich mit Barbara Blaha, Leiterin des Momentum Instituts, über:

  • Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftspolitische Herausforderungen
  • Die Rolle von Think Tanks in der öffentlichen Debatte
  • Warum die öffentliche Meinung aktiv mitgestaltet werden muss
  • Wie faktenbasierte Argumente politischen Einfluss nehmen können
  • Die enge Verbindung zwischen wirtschaftlicher Gerechtigkeit und Klimapolitik
  • Den Erfolg des Moment Magazins als Plattform für verständliche Analysen
  • Moderne Arbeitsmodelle wie die 4-Tage-Woche am Momentum Institut

Ein inspirierendes Gespräch über die Zukunft sozialer Politik, die Bedeutung von Medienpräsenz und den Kampf um eine gerechtere Gesellschaft.

Was macht das Momentum Institut?

Das Momentum Institut ist ein Think Tank mit einem klaren Fokus: Es betrachtet Wirtschaftspolitik aus der Perspektive der breiten Bevölkerung, nicht der Eliten. Während viele Think Tanks industrienah arbeiten, setzt sich das Momentum Institut für die Interessen der Menschen ein, die finanziell nicht abgesichert sind. Ziel ist es, wirtschaftspolitische Debatten mit fundierten Daten zu bereichern und Alternativen aufzuzeigen.

Blaha betont, dass sozialer Fortschritt oft erst durch Druck der Mehrheit erreicht wird. Ihr Team analysiert wirtschaftliche Entwicklungen und liefert faktenbasierte Argumente für gerechtere Politikmaßnahmen. Dabei geht es auch darum, strukturelle Ungleichheiten aufzuzeigen und Reformvorschläge zu erarbeiten, die eine nachhaltige Verbesserung für die Mehrheit der Bevölkerung bewirken können.

Wie beeinflusst ein Think Tank die öffentliche Meinung?

Laut Barbara Blaha reicht es nicht, darauf zu warten, in klassischen Medien Gehör zu finden. Deshalb betreibt das Momentum Institut mit dem Moment Magazin ein eigenes Online-Medium, das wirtschaftspolitische Analysen für ein breites Publikum verständlich aufbereitet.

Ein Beispiel: In der aktuellen Debatte über Teilzeitarbeit zeigt eine Analyse des Instituts, dass vor allem Menschen mit hohem Einkommen ihre Arbeitszeit reduzieren – nicht die oft kritisierten jungen Arbeitnehmer. Diese Perspektive fehlt in vielen Berichterstattungen, weshalb das Institut eigene Infografiken, Social-Media-Kampagnen und Erklärvideos produziert.

Barbara Blaha vom Momentum Institut über soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftspolitik und die Arbeit des Think Tanks der vielen – faktenbasiert und verständlich.

Ein weiteres Ziel des Instituts ist es, wirtschaftspolitische Themen so aufzubereiten, dass sie auch Menschen verstehen, die kein wirtschaftswissenschaftliches Studium haben. Komplexe Zusammenhänge sollen verständlich vermittelt werden, damit mehr Menschen aktiv an politischen Diskussionen teilnehmen können. Hierfür setzt das Momentum Institut zunehmend auf digitale Formate, darunter interaktive Infografiken, kurze Video-Erklärungen und gezielte Social-Media-Kampagnen.

Gibt es internationale Vorbilder?

Laut Blaha gibt es zahlreiche progressive Think Tanks in Europa und Großbritannien. Einzigartig am Momentum Institut ist jedoch die Verbindung aus Think Tank und eigenem Medium – eine Kombination, die sonst kaum existiert. Zudem verfolgt das Institut einen besonders praxisnahen Ansatz, indem es sich eng mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Forschungseinrichtungen vernetzt, um eine größere Wirkung zu erzielen.

Wie arbeitet das Team?

Gute Öffentlichkeitsarbeit braucht Vorbereitung. Blaha betont, dass ein erfolgreicher Medienauftritt eine sorgfältige Vorbereitung erfordert. Dabei spielen unter anderem die Wahl der richtigen Worte, klare Argumentationen und eine verständliche Aufbereitung von Fakten eine zentrale Rolle. Ihr Team erarbeitet gemeinsam Inhalte, die mediale Aufmerksamkeit erzeugen. Hierbei werden oft aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen analysiert und in gut verständlichen Formaten aufbereitet.

Auch intern setzt das Institut auf moderne Arbeitsmodelle. Flexible Arbeitszeiten und eine 4-Tage-Woche für einige Mitarbeiter sind Teil des Konzepts. Führung in Teilzeit wird aktiv gefördert, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen. Das Momentum Institut geht flexibel auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ein – etwa durch individuelle Arbeitszeitmodelle oder kurzfristige Anpassungen. Diese Flexibilität fördert nicht nur die Arbeitszufriedenheit, sondern trägt auch zu einer besseren Work-Life-Balance bei, was langfristig die Produktivität steigert.

Was treibt Barbara Blaha an?

Blaha bezeichnet sich als jemanden, der Menschen mitreißen kann – sei es in persönlichen Gesprächen oder auf öffentlichen Bühnen. Ihr Ziel ist eine sozial und klimatisch gerechte Welt. Dabei sieht sie die eigene Arbeit als fortlaufenden Prozess: Zufriedenheit wäre gleichbedeutend mit Stillstand.

Ihre Motivation zieht sie aus der Überzeugung, dass politische Veränderungen möglich sind. Die Arbeit des Momentum Instituts zeigt, dass faktenbasierte Argumente Einfluss auf öffentliche Debatten nehmen können – auch wenn die Umsetzung politischer Forderungen oft lange dauert. Gerade in Zeiten zunehmender sozialer Ungleichheiten sieht Blaha die Notwendigkeit, wirtschaftspolitische Themen breiter zugänglich zu machen und Lösungen für bestehende Herausforderungen aufzuzeigen.

Fazit: Wie geht es weiter?

Das Momentum Institut setzt sich weiterhin für eine gerechtere Gesellschaft ein. Mit fundierten Analysen und einer klaren Sprache möchte es die öffentliche Debatte bereichern und wirtschaftspolitische Entscheidungen beeinflussen. Für Blaha ist klar: Die Zeit drängt – besonders in der Klimapolitik. Jeder kleine Fortschritt zählt, um langfristig eine lebenswerte Zukunft zu sichern.

Das Institut plant zudem, sein digitales Angebot weiter auszubauen und neue Formate zu entwickeln, um noch mehr Menschen zu erreichen. Dabei stehen Interaktivität, Wissensvermittlung und eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit wirtschaftspolitischen Fragen im Vordergrund.

👉 Mehr über das Momentum Institut und Barbara Blaha: www.momentum-institut.at

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